Landesregierung fördert nachbarschaftliche Netzwerke

Finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten für bürgerschaftliche, selbstorganisierte Initiativen und Projekte der Corona-Pandemie

 

Neben den etablierten, von der Landesregierung geförderten Strukturen der Nachbarschaftshilfe und Ehrenamtsförderung entstehen derzeit vielerorts neue Hilfsangebote und Plattformen von Kommunen, Unternehmen, studentischen Initiativen, engagierten Bürgerinnen und Bürgern. Diese Angebote sind sehr wichtig, um in der aktuellen Situation betroffene Bürgerinnen und Bürger, vor allem Seniorinnen und Senioren, erkrankte und in Quarantäne befindliche Menschen sowohl mit Einkaufsdiensten als auch psychosozialen Angeboten zu unterstützen.

 

Auch diese selbstorganisierten Initiativen will die Landesregierung nach Kräften unterstützen. Hierfür hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer – ergänzend zum Förderprogramm des Sozialministeriums für kommunale nachbarschaftliche Netzwerke – einen neuen Projektefonds ins Leben gerufen, um den vielerorts entstehenden, kleinen und selbstorganisierten Hilfsprojekten eine unkomplizierte Förderung anzubieten.

 

Diese Initiativen entstehen aus eigenem Antrieb, aus Verantwortung für die Gesellschaft und den Nächsten. Die Engagierten fragen dabei nicht nach bürokratischen Regeln oder Kostenerstattung. Sie packen an und tun etwas.

 

Gleichwohl ist es wichtig, dass die Landesregierung hierfür Schutzmaßnahmen bietet, wie insbesondere Absicherung durch Unfallversicherungs- und Haftpflichtschutz.

 

Darüber hinaus braucht es aber ggf. auch kleine finanzielle Unterstützungen, die diesen Projekten helfen, ihre Aktionen einfacher oder besser umsetzen zu können. Hierzu dient das neue Förderangebot. Selbstorganisierte Projekte können hierüber unbürokratisch bis zu 500,00 € für ihre Aufwendungen erhalten.

 

Bei der Beantragung der Hilfe wird gebeten, den Flyer zu beachten und das Antragsformular zu verwenden.

 

Ergänzend hierzu sei angemerkt, dass man sich darüber bewusst ist, dass in den meisten Fällen keine exakten Gesamtkosten beziffert werden können. Dies ist für die Entscheidung auch nicht fordernd. Gleichwohl wird eine realistische Kostenschätzung benötigt, damit die Höhe der Zuwendung mit nachvollziehbaren und verhältnismäßigen Maßstäben ermittelt werden kann. Bitte beim Ausfüllen auch ihren Eigenkostenanteil beziffern, da im Rahmen der Anteilsfinanzierung max. 90% der Gesamtkosten gefördert werden können mit einer Obergrenze von 500,00 Euro.

 

Nach Eingang Ihres Antrages wird unverzüglich über die Höhe der Zuwendung entschieden und Sie werden benachrichtigt.

 

Quelle: www.wir-tun-was.rlp.de/de/service/corona-pandemie/



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Flyer - Förderung selbstorganisierter Projekte

Antragsformular - Zuwendungsantrag selbstorganisierter Projekte