Organisiert wurde der Ausbildungstag von der Nationalparkverbandsgemeinde Herrstein-Rhaunen im Rahmen des Standortentwicklungsprozesses. Kooperationspartner sind die IGS Herrstein-Rhaunen, der Industrie- und Handelskammer Koblenz sowie der Handwerkskammer Koblenz. Ziel der Veranstaltung ist es, Jugendlichen frühzeitig berufliche Perspektiven in der Region aufzuzeigen und Unternehmen mit potenziellen Auszubildenden zusammenzubringen.
Berufe erleben statt Prospekte sammeln
Unter dem Motto „Mitmachen – Reinschnuppern – Ausprobieren“ stand nicht die Präsentation großer Messestände im Mittelpunkt. Vielmehr waren die Unternehmen eingeladen, ihre Berufe durch praktische Mitmachangebote erlebbar zu machen. Ob handwerkliche Tätigkeiten, kleine Arbeitsproben oder interaktive Aufgaben – an nahezu jedem Stand konnten die Jugendlichen selbst aktiv werden und unmittelbar erleben, was hinter den verschiedenen Ausbildungsberufen steckt.
Bereits im Vorfeld hatten alle Schülerinnen und Schüler einen Ausbildungsflyer mit Informationen zu den teilnehmenden Unternehmen, deren Standorten und Ausbildungsberufen erhalten. So konnten sie sich gezielt vorbereiten und ihren persönlichen Rundgang planen.
Bürgermeister probiert selbst mit aus
Auch Bürgermeister Markus Schulz nutzte die Gelegenheit, sich an den Ständen ein Bild von den vielfältigen Ausbildungsangeboten zu machen. Dabei ließ er es sich nicht nehmen, selbst verschiedene Mitmachaktionen auszuprobieren und mit Auszubildenden sowie Unternehmensvertreterinnen und Unternehmensvertretern ins Gespräch zu kommen.
„Die Zukunft unserer Region entsteht nicht irgendwo – sie beginnt mit den jungen Menschen, die heute neugierig Fragen stellen und morgen vielleicht ihre Ausbildung in einem unserer Betriebe beginnen.“ betonte Bürgermeister Markus Schulz.
Gemeinsam Fachkräfte für die Region sichern
25 Unternehmen und Institutionen präsentierten ihre Ausbildungsangebote. Die Bandbreite reichte vom Handwerk über Industrie und Gesundheitswesen bis hin zum öffentlichen Dienst.
Der Ausbildungstag verfolgt seit seiner Premiere ein klares Ziel: Jugendliche und regionale Ausbildungsbetriebe frühzeitig miteinander in Kontakt zu bringen. Persönliche Begegnungen erleichtern jungen Menschen die Berufswahl und bieten Unternehmen die Chance, frühzeitig mit ihren Fachkräften von morgen ins Gespräch zu kommen.
„Der Ausbildungstag lebt vom Engagement der teilnehmenden Unternehmen. Unser herzlicher Dank gilt allen Ausstellerinnen und Ausstellern, die sich Zeit genommen haben, jungen Menschen ihre Berufe mit viel Kreativität, Geduld und Begeisterung näherzubringen. Genau diese Offenheit und die Bereitschaft, Berufe erlebbar zu machen, machen den Ausbildungstag jedes Jahr aufs Neue zu etwas Besonderem.“, sagt Maren Hoffmann-Schmidt von der Stabsstelle Standortentwicklung/Wirtschaftsförderung.





