Das CSO ist weit mehr als ein klassisches Sinfonieorchester. Es bewegt sich mühelos zwischen Klassik, Pop, Rock, Filmmusik und Elektronik und schöpft aus über zwei Jahrzehnten internationaler Erfahrung in Projekten und Tourneen mit Künstlern wie Peter Gabriel, Sven Helbig oder Gregory Porter. Auftritte für Weltkonzerne, in der Autostadt Wolfsburg oder im prachtvollen Royal Opera House Muscat im Oman haben den Klangkörper geprägt und geformt.
Seine künstlerische Heimat ist das traditionsreiche Capitol Theater Offenbach, 1916 als Synagoge erbaut und heute einer der spannendsten kulturellen Orte des Rhein-Main-Gebiets. Der Name des Orchesters knüpft zugleich an legendäre Klangkörper der internationalen Musikgeschichte an – das amerikanische Capitol Symphony Orchestra der Capitol Records oder das große Orchester des New Yorker Capitol Theatre.
Auch künstlerisch schreibt das CSO Geschichte: Es realisierte arabische Erstaufführungen angloamerikanischer Orgel-Sinfonik, spielte das sinfonische Gesamtwerk von Werner Richard Heymann ein und veröffentlichte 2023 eine vom Bundesinnenministerium geförderte CD mit wiederentdeckten Orchesterwerken jüdischer Komponisten der 1920er Jahre – nominiert für die Longlist zum OPUS KLASSIK.
Mit eigenen Programmen wie „Vulkan Berlin“ oder „Skyfall Concerto“ setzt das Orchester neue Maßstäbe in der Crossover-Kunst. In Kooperation mit ARTE entstand die Musik zu „Lost World“ (1925), dem ersten Dino-Fantasy-Film der Kinogeschichte; 2025 folgte die deutsche Erstaufführung der Filmmusik zu Hitchcocks Stummfilmklassiker „The Lodger“, komponiert von Nitin Sawhney. Und die Uraufführung des „Metallica Concerto“ der Social-Media-Ikone Vika Yermolyeva beweist die unerschöpfliche stilistische Bandbreite des CSO.
Gegründet wurde das Orchester von Astrid und Dr. Ralph Philipp Ziegler, der es bis heute künstlerisch leitet. Zu den regelmäßigen musikalischen Partnern zählen Dirigenten wie Roland Böer, Wayne Marshall, Yuval Zorn, Timothy Brock, Stefanos Tsialis, Judith Kubitz und Niklas Benjamin Hoffmann. Erster Konzertmeister ist Piotr Niewiadomski.
Ein Tag für die ganze Region – ein Erlebnis für alle Sinne
Der Klassik Sommer 2026 lädt dazu ein, Musik inmitten einer beeindruckenden Naturkulisse zu erleben: ein Tag voller Klangwelten, inspirierender Atmosphäre und kultureller Vielfalt. Ob sinfonische Höhepunkte, filmische Klangpanoramen oder elektrisierende Crossover-Momente – das Capitol Symphonie Orchester macht den Steinbruch Juchem zu einem Ort, an dem Musik Landschaft formt und Emotionen weckt.
Tickets unter www.steinbruch-open-air.de, bei allen Vorverkaufsstellen von Ticket-Regional, der Tourist-Information EdelSteinLand in Herrstein (Tel.: 06785/79-1400) und dem Wochenspiegel in Idar-Oberstein.





