Vortrag „Runter mit dem Energieverbrauch - so gelingt es“ am 18. November in Horbruch

In Kooperation mit der Sanierungsmanagerin der Verbandsgemeinde Herrstein-Rhaunen und der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz

Die meisten Wohngebäude werden mit fossilen Brennstoffen beheizt. Die Gaskrise, steigende Energiekosten und Sorgen hinsichtlich Versorgungssicherheit und Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen belasten viele Menschen. Schwerpunkt des Vortrags sind Maßnahmen um mit geringen Investitionskosten und einfachen Verhaltensänderungen, den Energieverbrauch und die Kosten zu senken.

Der Vortrag findet am Freitag, den 18. November, um 18:00 Uhr im großen Saal des Dorfgemeinschaftshauses in Horbruch, Hochscheiderstraße 7 statt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Interessierte können sich bei Susanne Stumpf, s.stumpf@vg-hr.de oder 06785-792111 anmelden.

Der Energieberater der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, Christoph Benkendorff, gibt Tipps, wie jede und jeder sofort und schon vor dem Winter Energie einsparen kann. Der Experte zeigt die wichtigsten Ansatzpunkte auf, erläutert kleinere Dämmmaßnahmen, die in Eigenleistung durchgeführt werden können, und informiert über Wege zum Strom sparen. Der Vortrag wird in Kooperation mit der Sanierungs- und Quartiersmanagerin Susanne Stumpf der Verbandsgemeinde Herrstein-Rhaunen durchgeführt.

Weiterer Veranstaltungshinweis:

Zusätzlich bietet sich am 18.11.2022 von 9:00 - 18:00 Uhr die Gelegenheit einen Blick in das Dorfbüro der Ortsgemeinde Horbruch zu werfen. Der Coworking Space „CoWorking Horbruch“, welcher sich im Erdgeschoss des Dorfgemeinschaftshauses befindet, bietet jedem die Möglichkeit einen modernen Arbeitsplatz mit Internet, Besprechungszimmer und Bistroküche in Wohnortnähe zu buchen. Bitte Veranstaltungshinweis unter „Horbruch“ und www.coworking.horbruch.de beachten.


Die Energieberatung der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz wird gefördert vom Bundeswirtschaftsministerium und vom rheinland-pfälzischen Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität






Über die Energieberatung

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale berät Hausbesitzer:innen, Wohnungseigentümer:innen und Mieter:innen kompetent und unabhängig bei allen Fragen des Energiesparens - von der Heizungsanlage, über Fenster und Wärmedämmung bis hin zur Nutzung erneuerbarer Energien und zum Stromverbrauch. Ingenieur:innen, Architekt:innen und Physiker:innen stehen in 70 Standorten im Land für kostenlose persönliche Beratungsgespräche zur Verfügung.

Außerdem bietet die Energieberatung der Verbraucherzentrale gegen eine geringe finanzielle Eigenbeteiligung Energie-Checks bei Ratsuchenden zu Hause an.

Wer Probleme hat, seine Energierechnungen zu bezahlen oder gar von einer Strom- oder Gassperre betroffen ist, kann sich an die Energiekostenberatung der Verbraucherzentrale wenden. Jurist:innen beraten darüber hinaus zu allen rechtlichen Fragen rund um Versorgungsverträge.

Standorte, Sprechzeiten und weitere Informationen zur Energieberatung der Verbraucherzentrale sind unter www.energieberatung-rlp.de zu finden.

 

Susanne Stumpf, Sanierungs- und Quartiersmanagerin


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Die Veranstaltung „SolarOffensive – Kohlesparen mit Sonnenschein“ der Verbandsgemeinde Herrstein-Rhaunen, am 6.10.2022 in Hettenrodt war mit über 100 Interessierten sehr gut besucht. Organisiert wurde der Infoabend durch den BUND Rheinland-Pfalz und die Projektpartner von ZENAPA (Zero Emission Nature Protection Areas) VG Herrstein-Rhaunen und dem Nationalpark Hunsrück Hochwald. In die Veranstaltung führte Katja Manns, die Projektleiterin der BUND-SolarOffensive ein und berichtete kurz über die Initiative.

Das ZENAPA-Projekt stellte der Klimaschutzmanager des Nationalparkamts Hunsrück Hochwald, Vincent Mankiewicz, zu Beginn vor (www.zenapa.de). Die Klimaschutzmanagerin der VG Herrstein-Rhaunen zeigte das Solarkataster Rheinland-Pfalz, mit dem Bürgerinnen und Bürger eigenständig die Potenzialflächen, Einstrahlungsintensitäten und die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaik-Anlage auf dem eigenen Hausdach ermitteln können. Detaillierte Erklärungen zu den technischen Möglichkeiten, den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft und aktuellen Herausforderungen rund um die PV-Anlage bot im Anschluss Christoph Dohm vom IfaS (Institut für angewandtes Stoffstrommanagement, Umweltcampus Birkenfeld). Mit vielen anschaulichen Grafiken zeigte er u.a. unterschiedliche Speichervarianten und die sogenannte Sektorenkopplung, also die Kombination einer PV-Anlage mit beispielsweise Wärmepumpe oder E-Auto. Viele Fragen stellten die Teilnehmer auch dem Steuerexperten Herrn Schoewe von der Steuerberatungsgesellschaft Dr. Benzel & Partner aus Rhaunen. Er eröffnete die erfreuliche Nachricht über steuerliche Vereinfachungen in Zusammenhang mit der PV auf dem Hausdach, welche ab 2023 gelten sollen, allerdings noch nicht final beschlossen sind. Teil des Vortragsabends waren außerdem die beiden Aussteller das Solarunternehmen Engelmann Haustechnik und der Vertreiber von Balkonkraftwerken, Herr Thom aus Hettenrodt. Die beiden Experten konnten den Besuchern bei Fragen zur aktuellen Marktlage und mit vielen praktischen Tipps in Punkto Umsetzung zur Seite stehen. Herr Alfred Reicherts bedankte sich als 1. Beigeordneter der VG Herrstein-Rhaunen für die rege Teilnahme und unterstrich die Wichtigkeit der Regenerativen Energien für die Zukunft.

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Waldtage der IGS Herrstein-Rhaunen

Zum Schuljahresende trafen die SchülerInnen der 6. Klassenstufe auf der Burgunder Höhe in Rhaunen bei ihren Waldtagen auch Klimaschutzmanagerin Anna Dorn und die Jugendpflegerin Anna-Lena Fritz der Nationalparkverbandsgemeinde Herrstein-Rhaunen um zu forschen und zu entdecken. An zwei Tagen wurde das Thema Wald im Zeichen des Klimawandels erkundet. An unterschiedlichen Stationen konnten die SchülerInnen spielerisch die heimischen Waldbäume und Kräuter hautnah erfühlen und dabei ihre Eigenschaften kennen lernen. Besprochen wurde dabei, welche Strategien die Bäume bei Wetterextremen haben, sowie deren Beitrag zum Klima beispielsweise mit ihrer enormen Verdunstungs- und Sauerstoffproduktionsleistung. Unter dem Motto - unser Müll versus „Naturmüll“ - wurde das gesamte Waldstück dank der vielen eifrigen Hände von jeglichem „Menschenmüll“ befreit, der ansonsten teilweise 500 Jahre oder mehr im Wald verweilen würde -  wie die SchülerInnen feststellten. Untersucht wurde auch der Umgang der Natur mit ihrem „Müll“, also den pflanzlichen Abfällen. Dabei erkundeten die Jugendlichen die tierischen Helfer, welche dazu beitragen, dass 100% re- und upgecycelt wird. Was entsteht ist Humus mit seiner beachtlichen CO2-Speicherkapazität. Wichtig war der Klimaschutzmanagerin, die Handlungsmöglichkeiten jedes Einzelnen herauszustellen, sodass nicht nur der Umwelt sondern eigentlich dem Menschen selbst gedient ist. So wurde mit viel Elan gegraben, geforscht und gerätselt.

Foto: Anna-Lena Fritz


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