Fischbach


        Ortsbürgermeister

         Michael Hippeli
         Auf Neuwiese 1
         55743 Fischbach
         06784 - 7655
         0176 - 42012436

         gemeinde@fischbach-nahe.de


1. Beigeordneter                                                          
Peter Tonn
Hauptstraße 166a
55743 Fischbach
06784 - 6373


Beigeordneter                                                          
Rüdiger Lieser
Hosenbachstraße 10
55743 Fischbach
06784 - 8864
0170 - 3030323

RBDK.Lieser@t-online.de


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Die Gemeinde Fischbach gehört heute mit ca. 900 Einwohnern zu den größten der Verbandsgemeinde. Dies spiegelt sich auch im Vereinsleben wider, denn 16 aktive Ortsvereine engagieren sich in unterschiedlichen Bereichen. Die Infrastruktur ist mit Fachhandelsgeschäften, Gewerbebetrieben, Versicherungsagenturen und Gasstätten gut entwickelt. Die „Raiffeisenbank Nahe“ hat hier ihren Hauptsitz und die „Kreissparkasse Birkenfeld“ unterhält eine Filiale. Zwei Edelsteinschleifereien und eine Kristallschleiferei bieten Besichtigungs- und Einkaufsmöglichkeiten.

In unmittelbarer Nähe sind weitere große Einkaufsmöglichkeiten zu finden. Die Ortsgemeinde verfügt über eine eigene Gemeindehalle. Hinzu kommt das evang. Gemeindehaus an der Kirche, die Sporthalle am Sportplatz und ein Jugendraum an der Gemeindehalle. Der Ort Fischbach ist mit Kindergarten, Grundschule, fünf Spielplätzen und zwei Freizeitplätzen und Rasen-Sportplatz mit Trainingsplatz ein familienfreundlicher Wohnort. Die Gemeinde ist Stützpunkt der Feuerwehr und hat eine Jugendfeuerwehr. Abgerundet wird das Angebot durch einen Wohnmobilstellplatz auf der Marktwiese unmittelbar an der Nahe gelegen. Der das Dorf durchfließende Bach - der Fischbach - gab dem Ort seinen Namen. Nach Meinung des Namensforschers Prof. Schröder ist die Namensgebung mit außergewöhnlich großem Fischreichtum zu erklären. Das Dorf entwickelte sich aus den Bergmanns-Häuschen am „Hiewel“ und, so wird vermutet, aus einer kleinen bäuerlichen Ansiedlung am „Schindberg“. Noch heute sind in der Gemeinde mehrere historische Gebäude erhalten, vor allem in der historischen „Brudergasse“ und am Lindenplatz mit dem alten Bergwerksdirektionsgebäude. Bodenfunde aus der Bronzezeit (ca. 1800 - 800 v. Chr.) weisen darauf hin, dass schon in vorchristlicher Zeit in der Gegend um Fischbach Kupfererz gewonnen wurde. Im Hosenbachtal bei Fischbach an der Deutschen Edelsteinstraße, wenige Kilometer von Idar-Oberstein entfernt, befand sich bis in die Napoleonische Zeit eines der größten und bedeutendsten Kupferbergwerke im westlichen Deutschland. Wenn auch das „Bergwerk im Hosenberg“ von der Fördermenge eher im Schatten der Kupfergruben Tirols und Ungarns stand, so war doch die Qualität des hier erzeugten Kupfers unerreicht. Aus dieser Zeit geblieben sind die großartigen Weitungen, die riesigen Abbauhohlräume und die weit verzweigten Systeme von Stollen und Schächten, die ein eindrucksvolles Bild des mittelalterlichen Bergbaus vermitteln. Aus der großen Zahl der in Deutschland entstandenen Schaubergwerke ragt das Kupferbergwerk bei Fischbach dadurch heraus, dass hier ein Bergwerk im ursprünglichen mittelalterlichen Zustand besichtigt werden kann.  Das Freizeitangebot wird durch den bergbaulichen Rundweg ergänzt. Der Radwanderweg Nahe-Hunsrück-Mosel hat hier den Start- bzw. Endpunkt.

Die Kirche in Fischbach - mit Teilen einer Stummorgel - zeigt Bilder des Hunsrückmalers Engisch, die ca 150 Jahre alt sind.

                                                     

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