Krummenau


        Ortsbürgermeister

         Gerd Böhnke
         Am Moorenacker 3
         55483 Krummenau
         06543 - 2443
         0176 - 20349558

         gemeindekrummenau@myquix.de


1. Beigeordneter                                                          
Hans-Günter Brust
Am Flürchen 1
55483 Krummenau
06543 - 6721

brust.hg@t-online.de


Beigeordneter                                                          
Klaus Peter Paul
55483 Krummenau


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In ganzer Länge wird Krummenau vom Idarbach durchflossen, der unmittelbar neben der Hauptstraße dahinrauscht. Krummenaus kleines evangelisches Gotteshaus von 1747 ist die älteste in einer architektonisch gleichartigen Gruppe mehrerer Hunsrücker Barockkirchen (z.B. Stipshausen und Schauren). Den wohlproportionierten Saalbau mit seinem dreiseitigen Chorschluß krönt ein stattlicher, schieferbeschlagener Dachreiter. Das Kirchlein bewahrt an seiner Emporenbrüstung und dem Presbytergestühl einen kostbaren Kunstschatz: farbenfrohe Ölgemälde mit Aposteldarstellungen und biblischen Szenen, die vermutlich von dem Kirner Künstler Johann Georg Engisch gemalt worden sind. Als einzigartige Besonderheit kann hier der Gekreuzigte als "lächelnder Christus" bewundert werden. Unterhalb der Kirche überspannt eine wuchtige Schieferbrücke den Idarbach; das goldglänzende Zifferblatt einer an ihrem Mauerwerk angebrachten Uhr zeigt an, dass hier die Zeit anscheinend langsamer als anderwärts verstreicht. Eine spezielle Attraktion bildet die ortsansässige Hunsrücker Zinngießerei in der leuchtend bunte Karnevalsorden hergestellt werden.

Als wertvolles Naturdenkmal wird am östlichen Ortsrand eine der einst landschaftstypischen, doch selten gewordenen Hunsrücker Wacholderheiden gehegt und gepflegt. Von dort führen Wanderwege hinauf ins weitläufige Forstgebiet am Idarkopf sowie auch hinunter ins waldige Tal, worin der ungestüme Idarbach einst ein halbes Dutzend Wassermühlen antrieb, von denen einige, teils gut restauriert, noch vorhanden sind. Über dem nördlichen Talhang führt aus Richtung Dill und Niederweiler die römische "Ausoniusstraße" durch die Krummenauer Feldflur zum benachbarten Horbruch weiter. Dieser Reiseweg "auf antiker Trasse" wird in jüngster Zeit von immer mehr Fuß- und Radwanderern wiederentdeckt.

                                                      

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