Steinbruch Open Air 2022 der Nationalparkverbandsgemeinde Herrstein-Rhaunen

Steinbruch Open Air 2022

Liebe Leserinnen und Leser,

 

hinter uns liegt ein unbeschreibliches Festivalwochenende voller Glücksmomente und einfach einer Menge Spaß.

 

Wir möchten allen danken, dass ihr mit uns gemeinsam das Steinbruch Open Air mit der ElectroLove am 01.07.2022 sowie dem KlassikSommer am 02.07.2022 gefeiert habt.

 

Auch möchten wir der Firma F. L. Juchem & Söhne GmbH & Co. KG, Niederwörresbach, und deren Mitarbeitern danken, dass sie innerhalber weniger Tage Tonnen an Gestein bewegt und das Festivalgelände vorbereitet haben. Ebenso danken wir den Ortsgemeinden Niederwörresbach und Gerach für die Man- bzw. Frauenpower. Nicht zu vergessen gilt es die Firma welten+wunder Markenkommunikation GmbH, die uns mit ihrem Knowhow unterstützt hat.

 

Ein ganz besonderer Dank geht an die Mitarbeiter unseres I-Trupps, die einige Tage unermüdlich rund um die Uhr im Einsatz waren und die Infrastruktur hergestellt haben. Gleiches gilt für die weiteren MitarbeiterInnen unserer Nationalparkverbandsgemeinde Herrstein-Rhaunen sowie deren Familienangehörige.

Nicht zu vergessen gilt es die Freiwillige Feuerwehr VG Herrstein-Rhaunen, die Polizei, den DRK Kreisverband Birkenfeld e.V., den Jugendbeirat VG Herrstein-Rhaunen, den Sicherheitsdienst, die Vereine, die Spender sowie Sponsoren, die Bühnenbauer, die Licht- und Tontechniker, die Foodtruck-Betreiber sowie alle KünstlerInnen und alle, die wir jetzt vergessen haben.

An dieser Stelle möchten wir auch noch naheTV danken und wünsche Lukas Herzog eine schnelle Genesung.

 

Ohne euch alle wäre dieses Festival nicht möglich gewesen.
Ihr alle habt uns unvergessliche Momente geschenkt.
Es war uns ein Fest.

 

Auf der Bühne wurde die Europafahne hin- und hergeschwenkt, das Publikum sang kraftvoll mit und belohnte die Akteure auf der Bühne schließlich mit tosendem Applaus – ein würdiger Abschluss für die unter dem Titel „Music United“ stehende Veranstaltung. Doch erst nach mehreren Zugaben durften die Musiker den „KlassikSommer“ und somit auch ein sehr gelungenes Steinbruch Open Air-Festival 2022 beenden.

 

Party bis zum Morgengrauen

Der Startschuss zu dem Musikspektakel fiel am Tag zuvor. Schon am frühen Abend waren Hunderte auf das Steinbruchgelände gepilgert, um bei der ElectroLove abfeiern zu können. Die Topkünstler – allen voran Pascal Letoublon mit seinem Welthit „Friendship“, aber auch Must Be Played, Ostblockschlampen, 2Elements und der zum Dauergast avancierende Niels Van Gogh heißten der Besuchermenge bis zum Morgengrauen ein.

 

Uwe Weber, Bürgermeister der Nationalparkverbandsgemeinde Herrstein-Rhaunen, hielt allerdings nicht ganz so lange durch. „Ich war um halb zwei zu Hause“, verriet er.

 

Dem Bürgermeister sei verziehen, wollte er doch nur wenige Stunden später auch die Besucher des KlassikSommers begrüßen. Gemeinsam mit Christian Schwinn, Geschäftsführer bei welten+wunder, entschuldigte er sich dann aber dafür, dass diese Veranstaltung erst mit einer knappen Stunde Verzögerung beginnen konnte.

 

Der Grund dafür war höhere Gewalt. Die Sonne strahlte noch am Abend so stark direkt auf die Bühne, sodass die Musiker nur unter größten Strapazen hätten aufspielen können. Die Zeit nutzte Weber, um den ein oder anderen Ehrengast zu begrüßen.

 

Das Publikum nahm die Verspätung gelassen hin, vertrieb sich die Zeit auf dem weitläufigen Festgelände. Getränke- und Essensstände waren bestens vorbereitet. Auch Veggie- und Eisfreunde kamen auf ihre Kosten.

 

Mit der Eurovisionshymne und der Ouvertüre zur Oper „II turco in Italia“ (Gioachino Rossini) wurden die Besucher von Dirigent Jens Troester und seinem Orchester gemächlich auf den Abend eingestimmt.

Erste Gänsehautmomente stellten sich bei „Zu Asche zu Staub“, der Titelmelodie aus der TV-Serie „Babylon Berlin“, ein. Der später noch zum Entertainer mutierende Sänger Karsten Stiers zeigte sich nicht nur bei dieser Darbietung – wie auch Solistin Kathrin Lenz – bestens aufgelegt.

 

Spätestens, als sich der „Sonderzug nach Pankow“ (Udo Lindenberg) auf den Weg machte, war das Eis bei den Zuhörern gebrochen, beim ESC-Medley mit den Liedern von unter anderem Nicole („Ein bisschen Frieden“), Brotherhood of Man („Kisses For Me“), Lena („Satellite“) und natürlich Stefan Raab („Wadde Hadde Dude Da“) wurde mitgeklatscht und mitgetanzt.

 

Den bis dahin stärksten Applaus erhielten die Protagonisten auf der Bühne für ihr „Waterloo“ der schwedischen Popband ABBA. Und so merkte eine charmante und sehr souverän durch den Abend führende Rebecca Siemoneit-Barum denn auch schelmisch an: „Sie merken: Das hier ist keine ganz so steife Veranstaltung.“

 

Flashmob-„Bolero“ zur Bühne

Nach der Pause ging es mit dem Flashmob-„Bolero“ weiter. Während des längeren Intros marschierten die Bläser von rechts, Flötisten und Geiger aus der Mitte des Publikums und links davon nach vorne auf die Bühne. Mit seiner Frage „Wollt ihr auch mitmachen?“ heizte Karsten Stiers die Stimmung wieder etwas an, bei „Volare“ und „Bamboleo“ von den Gipsy Kings fiel ihm das nicht schwer.

 

Schwieriger wurde es für den Solisten Achim Dürr. Mit „Mama“ von Genesis und „Solsbury Hill“ von Peter Gabriel musste er zwei schwierig zu singende Kultlieder der Rockgeschichte interpretieren. Der Applaus des Publikums half ihm dabei.











Quelle: Andreas Nitsch, Nahe-Zeitung